Hvad, de færreste ved, er, at Gorm Benzon udover at være forfatter til over 50 bøger om kulturhistoriske emner, såsom herregårde, kirke, arkitektur og spøgelser, og ikke mindst antikviteter rent faktisk også er forfatter ud i gastronomien, idet han i fællesskab med hustruen Birthe udgav mesterværket ”Frikadelle-sløjd og køkkenskriveri”, 1959. Så sproglig fornyer er han også, eftersom udtrykket er blevet hængende om en ganske bestemt slags kogekunst.

 I sin tid kæmpede Gorm Benzon og andre imod Hedeselskabet, da man gik i gang med at rette en smuk og kringlet Skjern Å ud til en lineær funktion. Inden sygdom fik passiviseret et ellers aktivt menneske, kæmpede han atter sammen med ligesindede for at bevare en dansk kulturarv, der går levende rundt på markerne omkring Oregård – ofte i konflikt med en statslig indsats på området, der er mangelfuld og bærer præg af magtfuldkommenhed.

 Efter 30 års avlsarbejde med indsamling og redning af gamle danske husdyrracer kan det hele nu meget vel være tabt pga. manglende offentlig støtte, på trods af den danske stats tilslutning og underskrift af internationale konventioner om redning og sikring af bl.a. gamle unikke husdyrracer.

 Bevaringscentret Oregaard, som Gorm Benzon sammen med sønnen, Stig Benzon, og barnebarnet, Jens Benzon, har været nerven i igennem årene, det kan nu stå overfor lukning og i værste fald nedslagtning af over 1000 unikke dyr af oprindelige gamle danske husdyrracer, som der ikke findes magen til i verden. Bevaringscentret med dets mange exceptionelle dyr har over en årrække været holdt oppe af en mæcen, der år efter år har sponsoreret millioner af kr. til sikring af dyrene og deres bevaring. Efter mæcenens frafald kan det være en saga blot med langt størstedelen af dyr af gamle danske husdyrracer pga. manglende værdige og brugbare løsninger fra nye mæcener eller adækvat statsstøtte til erstatning af tidligere sponsors mangeårige uegennyttige støtte.

Gorm Benzon var en mand, der indædt kæmpede for sin sag – heldigvis! for ellers havde han og den øvrige familie givet op for lang tid siden – og en unik levende dansk kulturskat var i stedet endt som ugens tilbud i supermarkedets køledisk.

Visioner for fremtiden kan formuleres på mange måder. Gorm Benzons humoristiske tilgang til tingene ses bedst i hans ”politiske” mærkesag, der blev formuleret således: Gør verdens bedste land værd at leve i – skab oaser af liv mellem motorvejene!

 Æret være Gorm Benzons minde!

 Yderligere information kan fås ved henvendelse til Stig Benzon:

 E-mail  Denne e-mail adresse bliver beskyttet mod spambots. Du skal have JavaScript aktiveret for at vise den. Tlf. 28251223

 14. okt. 2017

 Foreningen Gamle Danske Husdyrracer

 Formand Hans Nebel

 E-mail - Denne e-mail adresse bliver beskyttet mod spambots. Du skal have JavaScript aktiveret for at vise den.       Tlf. 59271416

 

 

Forskerne er Dr. Günter Postler, EUNA e.V. og Karola Stier, GEH e.V, Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.  

Deres egen formulering af projekt besøget er som følger:

 “Darum würde es uns gut passen, in der Woche vom 19.-23. Juni zusammen zu Euch nach Oregaard und Thorshojgaard zu kommen. Wir würden uns die Rinder gerne in Ruhe ansehen, von den Tieren die Abstammungen aufnehmen und Exterieur Beurteilungen machen. Gerne auch in Ruhe die anderen Dinge besprechen, wie zu den Tieren in Polen und dem Baltikum”.

  I programmet indgik tillige en dags ophold og studier på Knuthenlund.

 Projektet og besøget skal ses i lyset af et flerårigt samarbejde mellem den tyske avlsforening: Fördervereins des Angler Rindes alter Zuchtrichtung, Angler a.Z. og Foreningen Gamle Danske Husdyrracer, GDH. Med i billedet hører endvidere Hof Luna-initiativets årlige møde i februar måned, som repræsentanter for GDH over en årrække har deltaget i med udbytte - vedrørende vidensdeling og udveksling af avlsmæssige erfaringer.

 Nedenstående rapport fra forskerne om deres arbejde og opfattelse af avlen med RDM 1970. 

Samarbejdet de to foreninger imellem omfatter endvidere GDH`s opsporing af genmateriale fra såvel RDM 1970 som Angler Kvæget i Polen og de baltiske lande.

Forskernes beretning:

 "Tyske forskere, Dr. Günter Postler og Karola Stier, sammen med gårdejer Jens Benzon på Rendebjerggård, Fyn

 

Lieber Hans,

 Lieben dank nochmals, dass wir Euch besuchen durften und auf einer Besuchrunde mit Euch die Roten Dänischen Milchrinder ausführlich ansehen. Wir danken Euch für Eure Begleitung und die sehr nette Gastfreundschaft auf den Höfen.

  Wir haben auf den drei Betrieben Benzon, Knuthenlund und Stokholm den Großteil der RDM-Population sehen können, ca. 200 Milchkühe, zusätzlich ca. 40 Tiere mit noch ungeklärtem genetischen Status, die Niels aus Jütland übernommen hatte. Da jetzt auch der Betrieb Benzon in der Umstellung auf Bio ist, sind demnächst alle uns bekannten RDM Bio-Kühe. Das ist sehr gut, weil auch die Angler-Betriebe fast alles Biobetriebe sind und ein Tieraustausch besser möglich.

 Ich war in 2012 mit Wilhelm Bertram und Andrea Hetzler schon auf den Betrieben Benzon und Stokholm. Ich denke, die dänische Population hat sich seitdem gut weiter entwickelt.

 Für das Rote Dänische Milchrind als traditioneller Milchviehrasse ist es sehr wichtig, dass es auch als Milchrind weiter genutzt und gezüchtet wird. Hier ist einer Milchleistungskontrolle wichtig ist für die Auswahl von Bullenmüttern und die Körung von Bullen mit Leistungsinformationen.

 Bedeutsam für uns war darum auch die Begutachtung der Euter des RDM, das neben der Milchleistung für die Nutzung als Milchkuh wichtig ist und aktuell auch in der Zucht der Angler Rinder eine wichtige Rolle spielt. Wir haben noch eine breite Variabilität vorgefunden, aber in verschiedenen Linien waren wirklich gute Euter zu sehen. Auf den Betrieben sollte nun beobachtet werden, welche Kühe und Kuhfamilien sich in den nächsten 1-2 Jahren gut entwickeln für die Selektion der Milchviehherden.

Besonders positiv war darum auf unserer Reise, dass die größte Herde von Benzons nun auch gemolken wird. Hier hat Günter ausführlich die Tiere mit Stig und Niels durchgesprochen, man muss nun aber erstmal beobachten, wie sich die Herde und die Milchleistung in dem neuen Stall und mit der Melktechnik entwickelt und welche Tiere damit zurechtkommen. Die Genetik ist sehr breit, es sind viele Linien vorhanden in dieser großen und wichtigen Herde für die Rasse.

  Ebenso erfreulich ist, dass eine neue und zukunftsfähige Milchviehherde auf Knuthenlund bei Susanne Hovmand dazu gekommen ist. Danke dass du sie uns vorgestellt hast, Hans. Der Hof mit den guten und professionellen Verarbeitungs- und Vermarktungsaktivitäten hat uns sehr beeindruckt.

 Hier sind uns einige Kühe aus der Poul-Jorgensen-Linie besonders aufgefallen mit einer schönen Körperform und sehr guten Eutern. Sie scheinen auch viel Milch zu geben. Diese Linie könnte für die Angler-Population sehr interessant sein, hier sollten wir die Kühe und Leistungen weiter beobachten, ob sich hier vielleicht gute Bullenmütter zeigen in den nächsten Jahren.

 Die Herde von Niels Stokholm hat viele Kühe im schönen, zierlichen Milchtyp, die den Anglern ähnlich sind und viele schöne Euter haben. Das war uns schon auf der Reise in 2012 aufgefallen und war auch jetzt wieder zu sehen.

Die neu übernommene Herde aus Jütland, die momentan bei Niels steht, ist insgesamt nicht so gut durchgezüchtet und trägt vermutlich noch einen unbestimmten Jersey-Genanteil. Hier werden die genetischen Untersuchungen der Uni in Aarhus Aufschluss geben, ob sie überhaupt (evtl. teilweise?) als RDM ins dänische Herdbuch aufgenommen werden können. Da sie nie gemolken wurden und weniger gute Euter haben, sind sie eher weiterhin als Mutterkühe geeignet.

Bei den Bullen ist eine breite Genetik vorhanden, zum Teil gibt es deutsche Bullenlinien (bei Benzon). Zu beobachten ist nun, wie die Leistungen und Euter der Töchter sich entwickeln. Die Gentik und Abstammungen aller Tiere und die Blutlinien werden natürlich sehr genau und professionell von Stig beobachtet und er ist da ein großer Kenner, wie wir alle wissen.

Der internationale Austausch und Eure Reisen sind sicher positiv gewesen, wir sind gespannt, wie sich die Kälber aus Litauen (bei Benzons) entwickeln, auch haben Benzons einige deutsche Genetik in der Herde. Die zugekauften polnischen Kühe auf Knuthenlund sind anscheinend nicht so gut geeignet, aufgrund ihre Charakters (wild) und einem eher anderem Körpertyp (hochbeiniger, weniger Körpertiefe), man kann die verbliebenen Jungkühe evtl. weiter beobachten, wie sie sich entwickeln oder ob sie zu zähmen sind.

Wir hatten unseren Schwerpunkt auf dieser Reise also auf den Milchkühen, Eutern und möglichen Leistungen. Wir wollten sehen, wie wir vielleicht zukünftig Tiere mit Euch austauschen können, um unsere Populationen breiter aufstellen zu können. Wir denken, dass da viel Potential ist für die Zukunft und wir würden gerne mit Euch gemeinsam die Entwicklung der drei Milchherden beobachten und gerne auch einmal gezielt Tiere nach Deutschland holen.

 Aber auch Tiere, die sich vielleicht nicht so gut in einer Milchviehherde eignen, können trotzdem interessant für Mutterkuhherden sein. Gerade die Benzon-Herde ist lange als Mutterkuhherde gezüchtet worden und man könnte Tiere oder Linien, die nicht so gut im neuen Stall und mit dem Melken zurecht kommen, sehr gut weiterhin als Mutterkuh erhalten.

Lieber Hans, ich hoffe dieser kurze Bericht hilft euch ein wenig weiter, leite sie gerne weiter an eure Züchter und die Organisation. Wir bleiben natürlich weiter im Kontakt und kommen gerne wieder nach Dänemark.

Zuerst werden wir uns aber Anfang nächsten Jahre in Everode wiedersehen. Ich werde dort sicher auch ausführlicher über unsere Reise zu Euch und Euren Kühen und die Ergebnisse berichten.

 Viele Grüße von

 

Karola"

 

Webmaster

 

 

Det danske team til opsporing af gener fra specielt Rød Dansk Malkerace, RDM 1970, bestod af Lilli Jensen, Stig Benzon og Hans Nebel fra 2014 til og med udgangen af 2015, derefter af Stig Benzon og Hans Nebel på Estland- Letlandsturen 26. – 30. sept. 2016, RDM 1970.

 

Ekspeditionerne

 

Vort team gennemførte tre ekspeditioner i opsporingen af konserverede gener i form af tyresæd fra gamle RDM tyre, 40 til 50 år tilbage i tiden i henholdsvis: 1) Det sydlige Polen, den nordlige del af Karpaterne, 2) Den midt-, sydlige del af Polen og 3) Letland, Litauen og det nordlige Polen, over tre år. Senere på året 2016 gennemførtes endnu en ekspedition, denne gang til Estland og Letland – alle ekspeditionerne med overraskende resultater angående fund af såvel konserverede som levende genmaterialer. Foruden RDM 1970-genmateriale stødte vi i sagens natur også på Angler Kvæg-materiale. Konkret undersøgte vi foreliggende materiale om kvægracernes tilstedeværelse i fortid og nutid i stambøger og artikler og billeder, visende avlen årtier tilbage. Vi besigtigede dyr og besætninger i levende live i stalde og på marker og udvekslede erfaringer om dyrenes historie gennem tiden, deres egenskaber med hensyn til robusthed, vitalitet, levetids længde, ydelsesevner og reproduktionsevner m.m. Dyrenes eksteriør blev vurderet og noteret og taget billeder af. Der blev forhandlet med ejerne af dyrene om køb af sæd, embryoner og/eller levende dyr. Alsforeninger blev besøgt og forhandlet med om sikring af valide avlsdata og gennemførelse af nødvendige veterinære undersøgelser og logistiske foranstaltninger i forbindelse med emnernes transport til Danmark.

 

 

Spørgsmålet var og er stadigvæk: Hvordan får vi det ønskede genmateriale bragt hjem og bragt i spil? Her er IMAGE-initiativet meget belejligt kommet ind i billedet. Der er naturligvis EU regulativer for området: gentransport over grænser. Regulativerne viser sig at være nødvendige mht. til at undgå sygdomsspredning, men også hindrende, når det kommer til fri bevægelighed over grænser. Selv de nyeste regulativer fra 1992, de tager ikke højde for fri bevægelighed i et moderne EU. De viser sig at være uklare. Fortolkningsvanskeligheder hæmmer og ødelægger brugen af gamle værdifulde gener I avlen. Der er brug for nye regulativer på området. Det arbejder IMAGE med.